Der Grundgedanke von Carl Huter (1849-1912):
In den Formen lebt der Geist
d.h., die geistig-seelischen Anlagen des Menschen formen sein Äußeres.
Von diesem Äußeren (Körperbau, Kopfform, Gesicht) kann man deshalb
mit geübtem Blick auf das Innere des Menschen, seine geistig-seelische Grundstruktur, zurückschließen und mögliche pathogene (krank machende) Entwicklungen erkennen.
Nach der Lehre von Carl Huter sehen wir eine junge Frau im "Bewegungs -Empfindungs-Naturell", die einerseits empfindungsreich, aber auch tatkräftig
und unternehmungsfreudig ist.
Der gleichmäßige Aufbau der Stirn deutet auf ein harmonisches Zusammenspiel
in ihrem Beobachten, Denken und Fühlen.
Die großen Augen blicken mit wachem Interesse, die Nasenform zeigt Planmäßigkeit, gute Darstellungsgabe, Selbstbeherrschung, Charakterstärke
und erzieherische Begabung.
Nach Huter fehlt diesem Typus die Ruhe des dritten Grundnaturells
(= Ernährungsnaturell), so dass es für diese Frau eine bleibende Aufgabe ist,
sich nicht ständig zu überfordern.